Über die DLG

Ziele und Aufgaben der Deutschen Leopardi-Gesellschaft

Der Rang, den in der deutschen Literatur der Neuzeit Goethe einnimmt, gebührt in der ita-lienischen Giacomo Leopardi (1798-1837). Als Dichter wie als Denker war er ein Neuerer und ist zum Klassiker geworden. Als solcher ist er jedem Schulkind präsent – es dürfte kaum einen Italiener geben, der nicht ein Gedicht Leopardis auswendig kennt und nicht zugleich auch von Goethe gehört hat. Umgekehrt aber gibt es immer noch beschämend wenige Literaturfreunde im deutschen Sprachraum, die Leopardi auch nur dem Namen nach kennen, geschweige denn seine poetischen und philosophischen Werke.

Die Deutsche Leopardi-Gesellschaft möchte durch regelmäßige Veranstaltungen (Leopardi-Tage) und durch ihre Publikationen diesem Mißstand abhelfen. Sie sucht den großen italienischen Dichter und seine Welt, das frühe 19. Jahrhundert, im deutschen Sprachraum bekannt zu machen. Darüber hinaus möchte sie zur Kenntnis der italienischen Literatur dieser Zeit, also auch der Werke von Foscolo, Belli, Manzoni u.a. beitragen und die deutsch-italienische Kulturbeziehungen beleuchten. Sie ist die einzige dem Werk von Giacomo Leopardi (1798-1837) gewidmete Gesellschaft außerhalb Italiens. Das Periodikum der Gesellschaft Ginestra ercheint jährlich bzw. im zweijährigem Rhythmus (2009/20102013/2014 und 2015/2016).

Zweck der Gesellschaft ist es, das Studium und das Verständnis des Werkes des italienischen Dichters, Philosophen und Philologen Giacomo Leopardi vor allem im deutschsprachigen Raum anzuregen und zu fördern. Das wird insbesondere durch die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben sowie öffentlicher Dichterlesungen verwirklicht.